Der Gedanke ist schon länger da, und es zuckt mir weiterhin in den Fingern: zu einem isländischen Nickname fürs Nähen gehört auch isländische Kleidung. Und wenn mir das Nähen mittelalterlicher Kleidung zu
Aber womit anfangen?
Vom nähtechnischen Aufwand (und wenn man die Stickereien ignoriert) ergibt sich wohl folgende Reihenfolge mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad: Kyrtill, Peysuföt, Upphlutur, Skautbuningur.
Ich hätte ja am liebsten letzteres, aber die Stickerei schreckt mich ab.
Einen Kyrtill finde ich dann aber irgendwie auch zu einfach, also beschränke ich mich beim Träumen erstmal auf einen Upphlutur.
Die nächste Schwierigkeit wartet aber schon. Es gibt nicht nur eine (leichte optische) Trennung zwischen Modellen des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern das Oberteil wird auch mit einer Kette zusammengebunden, die über verschiedene Schmuckteile läuft.
Beispiele für die Schnürung gibt es bei Flickr zuhauf: zum Beispiel hier, auf fast allen Bildern hier, hier und hier.
Das könnte auch daran liegen, daß zwei junge Maßschneiderinnen sich der isländischen Kleidung der Vorkriegszeit angenommen haben.
Auf diesem Bild sieht man übrigens beide Versionen des Upphlutur: rechts die Version aus dem 19. Jahrhundert (erkennbar an Halstuch und Streifen neben der Schnürung), links die Version aus dem 20. Jahrhundert.
Ein Upphlutur hat übrigens den Vorteil, daß auch zum Peysuföt eine Schürze gehört ...
Schade, daß noch soviele Ufos bei mir lagern, ich hätte ja schon Lust, stehenden Fußes mit der Schürze anzufangen.

Hallo Liebe ;-)
AntwortenLöschenum auf Deinen Kommentar in meinem Blog zu antworten: es sind keinersfalls 450 x 450 cm .. nee nee .. so eine Breite gibts nicht zu kaufen, es waren 450 x 450 gestckte Kreuzchen gemeint.
GLG Gudi