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Mittwoch, 28. Juli 2010

Abgelichtet: Meine Schürze für den Upphlutur

Ich habe mich heute mal mit meiner Schürze für den Upphlutur fotografiert.

Von vorn:


Von der Seite:


Wie man sieht, sind sowohl Schürze als auch der darunterliegende Rock ungebügelt (ich habe beides schnell aus dem Schrank gezogen). Der Rock hat auch nicht die Weite, die der eigentliche Trachtenrock mal haben soll, er ist nur zur Demonstration druntergezogen. Eine Trachtenschürze über der Hose zu fotografieren sieht ja irgendwie doof aus. *find*

Anlaß für das Foto: ich mach jetzt noch einen WIP bei der Hobbyschneiderin auf. :)

Montag, 7. Juni 2010

Rückblick auf den Hessentag

Anbei ein paar Bilder von den gezeigten Trachten, aufgenommen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.


Puppen im Zelt des Hessischen Verbandes für Tanz und Trachtenpflege:








Am Mittwoch am Stand der Trachtenvereine im Zelt des Landes Hessen (hessische Landesausstellung):




Eine evangelische Tracht - woher, habe ich vergessen:


Work in Progress: die Entstehung eines Herzchens aus Occhi-Spitze:




(Ich habe übrigens auch gelernt, daß man Occhi als "Okki" ausspricht und nicht als "Odchi" oder wie "Zucchini".)
Die Frauen hatten auch noch andere Projekte in Arbeit, zum Beispiel Röcke. Bei den meisten hessischen Trachtenröcken ist ein reichliches Drittel, der obere Teil, gefältelt, was nach sehr viel Arbeit aussieht. Cornelia und ich sind auch sehr begeistert um diesen Stand herumgeschlichen, und da ich ja mit meinem Plan, einen Upphlutur zu nähen, angeben konnte, hatte ich auch gleich Sympathiepunkte. Was dann sogar dazu geführt hat, daß mir die - wegen Ablenkung durch Quasselei etwas verhunzte - Occhi-Spitze geschenkt wurde. So sieht sie mit einem 1 Euro-Stück als Größenvergleich aus:


Wer findet den Fehler?

Am Donnerstag war dann gemäß der Rotation eine andere Ortsgruppe am Stand, ich hatte dann aber zuviel zu tun, um mich ihnen zu widmen.

Freitag, 30. April 2010

Genähtes der letzten Woche

Kurz vor Ende des Monats April darf ich wieder eine Verzögerung verkünden: 12-4 ist nicht fertig.
Trotzdem gibt es hier schon mal ein Bild von den Einzelteilen eines der beiden Weihnachtssterne.



Für die Fertigstellung der letzten beiden Einzelteile durfte die JHV am Dienstag herhalten, danach, als ich wieder zuhause war, habe ich die sechs Teile noch in die jetzige Form gebracht und eben fotografiert.

Zugeschnitten sind auch die Schürze für meinen Upphlutur (oben der Hauptteil, unten das Bindeband)



und die Streifen für die Babydecke



Der rotkarierte Stoff links ist allerdings noch im "Urzustand", da ich noch nicht weiß, ob ich ihn mit hineinnehme. Das wird sich vielleicht heute nachmittag klären.
Ja, ich schiebe tatsächlich noch zwei Projekte zwischen die ganzen Ufos dazwischen.

Samstag, 13. Februar 2010

Träumereien

(Ich hab ja erst gedacht, ich mache jetzt doch im KK-Forum einen Thread auf, dann erschien mir das wieder zu früh ... Nun also hier. Falls ich irgendwann tatsächlich mit einem der Projekte anfange, gibt es in einem der 3 Nähforen einen WIP.)

Der Gedanke ist schon länger da, und es zuckt mir weiterhin in den Fingern: zu einem isländischen Nickname fürs Nähen gehört auch isländische Kleidung. Und wenn mir das Nähen mittelalterlicher Kleidung zu schwer leicht ist, muß es eben neuzeitliche Kleidung sein. ;)

Aber womit anfangen?
Vom nähtechnischen Aufwand (und wenn man die Stickereien ignoriert) ergibt sich wohl folgende Reihenfolge mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad: Kyrtill, Peysuföt, Upphlutur, Skautbuningur.
Ich hätte ja am liebsten letzteres, aber die Stickerei schreckt mich ab.

Einen Kyrtill finde ich dann aber irgendwie auch zu einfach, also beschränke ich mich beim Träumen erstmal auf einen Upphlutur.

Die nächste Schwierigkeit wartet aber schon. Es gibt nicht nur eine (leichte optische) Trennung zwischen Modellen des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern das Oberteil wird auch mit einer Kette zusammengebunden, die über verschiedene Schmuckteile läuft.

Beispiele für die Schnürung gibt es bei Flickr zuhauf: zum Beispiel hier, auf fast allen Bildern hier, hier und hier.
Das könnte auch daran liegen, daß zwei junge Maßschneiderinnen sich der isländischen Kleidung der Vorkriegszeit angenommen haben.

Auf diesem Bild sieht man übrigens beide Versionen des Upphlutur: rechts die Version aus dem 19. Jahrhundert (erkennbar an Halstuch und Streifen neben der Schnürung), links die Version aus dem 20. Jahrhundert.

Ein Upphlutur hat übrigens den Vorteil, daß auch zum Peysuföt eine Schürze gehört ...

Schade, daß noch soviele Ufos bei mir lagern, ich hätte ja schon Lust, stehenden Fußes mit der Schürze anzufangen.