Ich habe, nachdem ich am Montagabend noch ein bißchen Brettchen hin- und hergeschoben hab, wobei sich wieder mehrmals die Anordnung der Brettchen ändern mochte, ein Faden plötzlich weg war (Loch gerissen, weil zweimal gelocht) und ich nach dem Umstieg auf den weißen Schußfaden auch kein schönes Muster hatte (warum auch immer, die Reihenfolge der Brettchen hatte sich nicht geändert), sodaß ich improvisierend einfach mal die inneren Fäden zur Hälfte nach vorn, zur Hälfte nach hinten gedreht habe - nachdem also am Montagabend wieder Chaos entstand und ich am gesamten Dienstag anderes tat, hab ich gestern am späten Abend beschlossen, doch wieder aufzuhören, zumindest für's erste. Nicht, daß das zu dem überstürzten Kauf an Häkelgarnmengen am vergangenen Donnerstag passen würde. Aber ich fühl mich grad mal wieder nicht sicher.
Das Chaos im Bild:
Es sind übrigens 12 Fäden. Die äußersten Brettchen sind nur dunkelblau bespannt, die zweitäußersten nur hellblau, alle anderen zweimal dunkelblau und zweimal weiß - in jeder Hälfte ist also bei den blau-Weißen Brettchen je einmal oben komplett blau/unten komplett blau, unten komplett blau/oben komplett weiß, vorn komplett blau/hinten komplett weiß oder hinten komplett blau/vorn komplett weiß.
Wie man sieht, ergeben 12 Fäden gar keine sooo große Breite.
Das Muster rechts finde ich ja immer noch am schönsten, schade, daß es nicht dabei geblieben ist.
Das Brettchenweben ist gar nicht so einfach wie es auf den ersten Blick scheint. Drei Borten habe ich gewebt und dann erst mal alles auf die Seite gelegt. Man braucht schon viel Muse und Ruhe zum Weben.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Renate