Ihr Lieben,
es gibt mich noch. :-)
Ich bin (fast komplett) in der neuen Wohnung angekommen. Nördlich von München wohne ich jetzt und kann den Flugzeugen am Franz-Joseph-Strauß-Flughafen beim Starten und Landen zuschauen. Der Einzug ist drei Wochen her und eine zunehmende Zahl von Töpfen mit Kräutern und anderen Pflanzen bevölkert den Platz rund um das nach Norden oder Nordosten weisende Küchenfenster - ich habe keinen Balkon, dafür wohne ich unterm Dach. ;-)
Ich glaube, es ist Zeit für eine Neuauflage von "101 Projekte in 1001 Tagen". Mehr dazu demnächst - erst einmal müssen drei im Voraus verloste Lesezeichen fertig werden.
Genießt die Sonne, sofern sie bei Euch scheint!
Ich weiß nicht, ob noch jemand der Liste folgt; ich bin ehrlich gesagt schon etwas peinlich berührt ob der geringen Anzahl erledigter Dinge. Gut, es sind eine Menge Großprojekte dabei, aber trotzdem ... es wäre mir bspw. ja rein theoretisch durchaus möglich gewesen, öfter wegzugehen, russisch und isländisch zu üben.
Nunja, ich werde zwangsläufig im ersten Quartal 2011 ranklotzen müssen.
Vorschläge, wie ich mich für nicht erledigte Sachen "bestrafen" könnte, sind gern willkommen.
Ich hatte die letzten Tage mal wieder viel wichtigeres als Nähen oder andere Handarbeiten zu tun: ich hatte nämlich ein Vorstellungsgespräch in Berlin - das bisher spannendste und interessanteste überhaupt, denn ich durfte mir auch alles ansehen und einen Nachmittag richtig hospitieren.
Am Montag war schönstes Spätsommerwetter mit über 20 Grad. Ich hatte am Frankfurter Südbahnhof Wartezeit und habe gleich dort die ersten Fotos gemacht.
Das Wetter hielt sich und so habe ich aus dem fahrenden Zug heraus weitere Aufnahmen von den am Himmel schwebenden Wolken gemacht.
Das gute Wetter hielt sich auch die beiden nächsten Tage, leider hatte ich davon nicht so viel, denn zumindest den Dienstag habe ich fast komplett im Keller verbracht. Es war einfach zu spannend. :)
Heute auf der Rückfahrt hat es dann prompt wieder geregnet. Bzw. blieb es bedeckt. Ich habe trotzdem wieder fotografiert.
Das war übrigens meine geplante Reiselektüre:
Gelesen habe ich letztendlich nur die Effilee, die Frankfurter Rundschau, das Vorwort des kleinen blauen Büchleins und auf dem Rückweg die ZEIT von letzter Woche. Ich habe mir nämlich einen Teil der Hinfahrt auch noch mit elektronischer Fachliteratur vertrieben.
Es war nett - und natürlich auch heiß - in Basel. Wir - meine Schwester mit Kind im Tragetuch, meine Eltern und ich - sind erst eineinhalb Stunden am Rhein auf und abgelaufen, natürlich nur im Schatten, dann gab es spätes Mittagessen und - nachdem mein Schwager gekommen und ich mein Schlafdefizit auf dem Sofa nachgeholt hatte - Erdbeertörtchen. Meine Schwester hat dann auch noch selbstgemachtes Eis aus dem Kühlschrank geholt, hmmm ...
Hier zwei Bilder von den stolzen Großeltern:
Die kleine A. ist übrigens einen Monat und 7 Tage alt. :)
Wie Ihr ja alle wißt, tut sich hier momentan nicht viel (um nicht zu sagen: gar nichts). Ein Stoff, der fotografiert werden wollte, wurde auch fotografiert, danach verabschiedeten sich aber die Kamera-Akkus (um 2 Tage später, am falschen Ort, wieder aufzuwachen).
Meine Nählust hat mich auch mehr oder weniger komplett verlassen, außerdem sind die Tage, die ich noch Zugriff auf einen Rechner im Büro habe, gezählt. Eigentlich könnte ich jetzt schon nicht mehr tippend hier sitzen. Das Backup habe ich vorgestern abend schon gemacht.
Ich habe daher auch gestern die letzten Stöffchen verpackt, bis auf die Ufos ist jetzt nichts mehr zum Nähen da.
Ich melde mich nach erfolgreicher Jobsuche und (hoffentlich erfolgtem) Umzug wieder. *wink*
Ich bin Diplom-Physikerin, Nähtante, Hobbyköchin, Tanzmaus (derzeit pausierend) und möglicherweise hochfunktionelle Autistin und/oder Epileptikerin. Ich schreibe über's Kochen, meine Näherei, medizinische Physik und meinen Alltag.
Den Namen Hesting verdanke ich meiner Liebe zu Island und seinen Pferden (auch wenn ich noch nie dort war und auch seit langem nicht mehr geritten bin).